Wie Mp3 eine Revolution auslösteMp3 spielt in der modernen digitalen Welt ein große Rolle. Das Audio-Format, dass ab 1982 am deutschen Fraunhofer Institut entwickelt wurde, hat die Medienlandschaft weltweit revolutioniert. Durch die zuverlässige Datenkomprimierung war es dank Mp3 ab Ende der 1990er Jahre plötzlich möglich, Audioaufnahmen in so kleine Datenpakete zu packen, dass sie nur noch 3 Megabyte groß waren (bei einem durchschnittlichen Popsong von normaler Länge).

Vorteil: Audiodateien konnten nun über elektronische Wege versendet und besser und schneller vervielfältigt werden. Dass das Mp3 Format mit Aufkommen der Tauschbörsen im Internet allerdings dafür sorgte, dass die Piraterie und der Handel mit Raubkopien blühte, war sicherlich nicht im Sinne der Erfinder. Fakt ist, dass vor allem die Musikindustrie herbe Verluste hinnehmen musste. Ende der 1990er Jahre erlebte das Mp3Format mit der Gründung von Napster eine Blüte. Die Tauschbörse aus den USA verbreitete sich in Windeseile auf der ganzen Welt und Millionen Leute “tauschten” ihre Mp3-Dateien via Napster. So kam man an massenhaft Musik - zum Nulltarif.

Der Musikbranche war das natürlich ein Dorn im Auge. Mittlerweile ist die Akzeptanz bezahlter Downloads im Internet gestiegen. Das vor allem durch Angebote wie iTunes. Das von Apple vor 10 Jahren ins Leben gerufene Download-Angebot ist nicht nur für Mac-Nutzer geeignet. Mit der richtigen Hardware kann man sich unbegrenzt Musik runterladen, für die man allerdings bezahlen muss. Dafür sind die Songs dann aber auch, wie man das von einer im Laden gekauften CD kennt, persönliches Eigentum.

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